Kita-Profilierung Sprache durch zusätzliche Sprachförderkräfte

Kooperation zwischen dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg und dem Hochschulnetzwerk „Bildung und Erziehung in der Kindheit“

Die Bundesregierung hat 2020 beschlossen, das Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ für zwei weitere Jahre fortzuführen. Ziel ist, die sprachliche Bildung in Kindertageseinrichtungen als Teil der Qualitätsentwicklung zu verankern. Damit ergänzt dieses Bundesprogramm baden-württembergische Landesprogramme, wie „Sprachförderung in allen Tageseinrichtungen für Kinder mit Zusatzbedarf“ (SPATZ), die „Intensive Sprachförderung plus“ (ISF+) sowie das „Kompetenzen verlässlich voranbringen“ (KOLIBRI).

Das Land Baden-Württemberg strebt an, über das Bundesprojekt „Sprach-Kitas“ hinaus bis zu 1.500 weitere Kindertageseinrichtungen dabei zu unterstützen, sprachliche Bildung und Förderung zu einem zentralen Bestandteil ihres Einrichtungsprofils zu machen. Im Fokus steht dabei die Qualifizierung von pädagogischen Fachkräften im Bereich Sprache, damit möglichst in jeder Kindertageseinrichtungen eine qualifizierte Sprachförderkraft tätig ist. Dafür fördert das Kultusministerium Baden-Württemberg Qualifizierungskurse an Hochschulen des Netzwerks „Bildung und Erziehung in der Kindheit“. Die am Programm teilnehmenden Hochschulen haben Curricula mit Themen wie Sprache, Sprachförderung, Sprachentwicklung, Mehrsprachigkeit, Zusammenarbeit mit Eltern, Sozialraumorientierung und Diversität entwickelt und sind im Jahr 2021 mit ihren Qualifizierungskursen gestartet.

Die Kurse werden sehr gut nachgefragt und die ersten Absolventinnen und Absolventen erlangen gegen Ende des Jahres ihre Abschlusszertifikate.

 

Teilnehmende Hochschulen:

 

PH Freiburg

https://www.ph-freiburg.de/ew/institut/abteilung-kindheitspaedagogik/qualifizierung-sprache.html

Kontakt:

Dr. Decker-Ernst, yvonne.decker@ph-freiburg.de

 

PH Heidelberg

https://www.ph-heidelberg.de/sachse-steffi/professur-fuer-entwicklungspsychologie/qualifizierung-sprache-und-kommunikation.html

Kontakt:

Leonore Knapp, qfsk@ph-heidelberg.de

 

PH Karlsruhe

https://www.ph-karlsruhe.de/weiterbilden/zertifikat-fuer-sprache-profilieren

Kontakt:

M.A. Kristina Matschke, kristina.matschke@ph-karlsruhe.de

Dr. Nicole Bachor-Pfeff, nicole.bachor@ph-karlsruhe.de

 

PH & EH Ludwigsburg

https://www.ph-ludwigsburg.de/weiterbildung/weiterbildungsangebote/kontaktstudium-sprache-und-kommunikation-in-kindertageseinrichtungen

Kontakt:

Constanze Flemming, constanze.flemming@ph-ludwigsburg.de  

Ursula Breckner, ursula.breckner@ph-ludwigsburg.de 

 

PH Schwäbisch Gmünd

https://www.ph-gmuend.de/studium/studiengaenge/zertifikatsstudium-sprachpaedagogik

Kontakt:

Christiane Müller, christiane.mueller@ph-gmuend.de

 

EH Freiburg

https://www.eh-freiburg.de/veranstaltungen/kita-profil-sprache/

Kontakt:

Annegret Reutter, areutter@eh-freiburg.de

 

PH Weingarten

https://aww-phweingarten.de/de/weiterbildung/kita-pro-sprache

Kontakt: 

Dr. Monica Bravo Granström, akademie@ph-weingarten.de

 

 

Die GEW-Broschüre "Kindheitspädagogik: Qualifizierung und Praxisfelder" wurde aktualisiert und steht nun zum Download bereit:

Kindheitspädagog*innen unter der Lupe - Titelthema der GEW-Zeitschrift

 

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und das Hochschulnetzwerk Bildung und Erziehung in der Kindheit Baden-Württemberg haben mit Vertreter*innen der Politik und Fachwelt bei einer GEW-Fachtagung im Oktober 2019 den Stellenwert der Kindheitspädagog*innen in Baden-Württemberg unter die Lupe genommen.

Hier geht es zur digitalen Ausgabe der GEW-Zeitschrift "bildung & wissenschaft 01-02/2020".

Das Titelthema "Kindheitspädagog*innen unter der Lupe" ist auf den Seiten 16 - 23 zu finden.

 

Sprecher*innen des Hochschulnetzwerks:

Im Oktober 2019 wurden im Rahmen des Netzwerktreffens zwei neue Sprecher*innen des Hochschulnetzwerks Bildung und Erziehung in der Kindheit Baden-Württemberg gewählt:

Frau Prof. Dr. Roswitha Staege von der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg und Herr Prof. Jens Müller von der Evangelischen Hochschule Ludiwgsburg.

 

 

(Die Satzung des Hochschulnetzwerks sieht eine Wahl des Sprechers/der Sprecherin in einem zweijährigen Turnus vor.)