Forschungstag 2015

 

 

Der 2. Forschungstag

„Wissenschaft trifft Praxis“

fand am Samstag, den 21. November

von 9.30 Uhr bis 17.00 Uhr 

im Stuttgarter Rathaus statt.

 

 

 

Unter dem Motto „Wissenschaft trifft Praxis“ fand am 21. November 2015 im Rathaus in Stuttgart der 2. Forschungstag des Hoch- schulnetzwerkes Bildung und Erziehung in der frühen Kindheit statt.

 

Der erste Forschungstag im November 2010 hatte noch  das Ziel die Forschungsleistung der jungen Disziplin Kindheitspädagogik in größerem Umfang bekannt zu machen. Mittlerweile hat sich die Kindheitspädagogik  in Baden-Württemberg in Hochschulen und im Berufsfeld in beachtlichem Ausmaß etabliert und sucht mit dem Motto der diesjährigen Tagung den Dialog mit Fachkräften, Trägern und politischen Entscheidungsträgern.

Die Grußworte der Staatssekretärin Marion von Wartenberg im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, von Dr. Michael Münter, dem Leiter des Referats Koordination und Planung des Oberbürgermeisters und von Prof. Dr. Ulrich Wehner, dem Sprecher des Hochshulnetzwerks Bildung und Erziehung in der Kindheit Baden-Württemberg zeigten, ebenso wie die 320 TeilnehmerInnen, dass im kindheitspädagogischen Bereich ein solcher Dialog  auf Interesse stößt.      

 

Unter dem Titel „Wissenschaft trifft Praxis“ präsentierte sich die Kindheitspädagogik in Stuttgart darüber hinaus dezidiert auch als eine kommunikative Disziplin, die den forschenden Habitus von Hochschulen schätzt und pflegt, ohne die gesellschaftliche Bedeutung von Wissenschaft aus den Augen zu verlieren.  

Das Prinzip Dialog erfuhr auch in Formaten Ausdruck, die Wissenschaftler und Fachkräfte nicht nur nacheinander zu Wort kommen lassen, sondern die beiden Gruppen einen wechselseitigen Austausch ermöglichen.  

 

Die einführenden Vorträge von Prof. Dr. Ulrich Wehner und Prof'in Dr. Dörte Weltzien warfen einen Blick auf die Anfänge professioneller Kleinkinderziehung und deren Belange zwischen Bildung und Fürsorge und  zum "professionellen Selbstverständnis in muliprofessionellen Teams". Beide Referenten stellten sich dann im Anschluss - im Sinne des Mottos des Forschungstags "Wiissenschaft trifft Praxis" - dem direkten Austausch mit drei Fachkräften aus der Praxis, welche bereits in Forschungsprojekten kindheitspädagogischer Studiengänge aktiv beteiligt waren und in ihrer Profession über sehr viel Berufserfahrung verfügen, um Inhalte "im Dialog" mit der Wissenschaft in den Blick zu nehmen.

 

Die Kindeitspädagogik als forschende Disziplin und den aktuellen Stand erläutert Prof.Dr. Klaus Fröhlich-Gildhoff in seinem Vortrag am Nachmittag.

 

Die Themen der Panels umfassten die Bereiche Sprachlicher Bildung, Resilienz und Gesundheit, Qualität und Teamentwicklung, Bewegung und Ästhetische Bildung, Beziehung und Interaktion, Mathematische Bildung bis hin zur Schulsozialarbeit - über den akademischen Forschungsbetrieb hinaus, eine hohe Anschluss-fähigkeit an Fragen der beruflichen Professionalisierung und institutionellen Qualitätsentwicklung besitzen. Folglich herrschte in allen Panels, die im Anschluss an Kurzvorträge, zu Rückfragen und Diskussionen einluden, ein reger fachlicher Austausch.

 

Kommunikativ und forschend wurde die Kindheitspädagogik nicht nur von Lehrenden, sondern auch von Studierenden in Szene gesetzt, die alle Interessierten auf einem großen Marktplatz an Hand von 25 wissenschaftlichen Postern zu ausgewählten Forschungsprojekten zu einem ungezwungenen fachlichen Aus- tausch einluden.

 

Abschließend betrachtet war der Forschungstag ein gelungenes und lebendiges Forum, das in Zusammenarbeit mit der Stadt Stuttgart und deren dankeswerter Weise zur Verfügung gestellten räumlichen und organisatorischen Unterstützung, berechtigt mit einem gemütlichen Sektausklang mit TeilnehmerInnen, Referent- Innen und OrganisatorInnen gefeiert wurde.

 

Teilweise liegen die Präsentationen der Vorträge und Panels vor und können bei Interesse heruntergeladen werden.