Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen aus der Praxis,

 

im Rahmen des Studiengangs Kindheitspädagogik B.A. an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd absolvieren die Studierenden während ihres Studiums mehrere Praxis-phasen. Im zweiten und dritten Semester wird ein Tagespraktikum an zwei Vormittagen pro Woche während des Semesters im Umfang von 75 Stunden pro Semester in einer päda-gogischen Einrichtung absolviert.

 

 

Ziel des Tagespraktikums


Diese Praxisphase dient zum einen dem Kennenlernen von Praxiseinrichtungen und der pädagogischen Arbeit. Die Studierenden sollen sich in diesem Praktikum mit zentralen Kom-ponenten des alltäglichen pädagogischen Handelns in Institutionen auseinandersetzen, sich im Alltag in der Einrichtung an den Aktivitäten beteiligen, Gespräche mit den professionellen Fachkräften führen und sich selbst im pädagogischen Kontext wahrnehmen. So können die Studierenden zum Beispiel lernen, die eigenen Kommunikationsformen im Kontakt mit Kin-dern zu analysieren und zu reflektieren.

 

Ziel ist es somit, dass die Studierenden den Aufbau, die Konzeption, den Tagesablauf und die vielfältigen Aufgaben einer Einrich-tung kennen, in der mit Kindern gearbeitet wird, Regeln und Rituale einer Einrichtung kennenlernen und aktiv am pädagogischen Alltag einer Einrichtung und gegebenenfalls an Teambesprechungen teilnehmen, erziehungspraktische Kompetenzen erwerben, indem sie in verschiedenen Bereichen hospitieren und in Absprache kleinere Aufgaben übernehmen, aufgrund eigener Fragestellungen Kinder bei ihren Tätigkeiten beobachten und diese Beobachtungen dokumentieren, analysieren und reflektieren, Einblicke in die didaktische Planung und Realisierung von Bildungsangeboten erhalten sowie in Absprache eigene Beschäftigungen und (Freispiel-)Angebote mit Kindern pla-nen, durchführen und reflektieren,
Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd Anja Stähle Praxisamt
Studiengang Kindheitspädagogik Abteilung Frühe Bildung
Oberbettringer Straße 200 07171/983-113
73525 Schwäbisch Gmünd anja.staehle@ph-gmuend.de
· den Alltag in der Einrichtung regelmäßig mit der Mentorin bzw. dem Mentor reflektieren.

 

Ausbildungsplan


Um die Praxisphase zu strukturieren, fertigen die Studierenden in Absprache mit ihrem Men-tor/ihrer Mentorin einen Ausbildungsplan an, der auch die Arbeitsaufgabe der/des Studieren-den berücksichtigt. Dieser stellt eine Richtschnur bzw. einen Rahmen für das Praktikum dar. Von den hier formulierten Zielen kann abgewichen werden, wenn sich andere Schwerpunkte ergeben. Die Studierenden sollen die Abweichungen jedoch begründen.
Formale und rechtliche Fragen

 

Die Studierenden bleiben während der Praxisphasen mit allen Rechten und Pflichten Mit-glied der Hochschule. Gemäß dem Sozialgesetzbuch nach § 2 Abs. 1 Nr1 SGB VII sowie § 133 Abs. 1SGB VII sind Praktikant/innen im Inland über die Unfallversicherungsträger der Praxisstelle gegen Arbeitsunfall versichert.

 

Sofern das Haftpflichtrisiko des/der Studierenden während der praktischen Tätigkeit nicht durch eine allgemeine Betriebshaftpflichtversicherung der Praxisstelle gedeckt ist, emp-fiehlt es sich eine private Haftpflichtversicherung abzuschließen.

 

Die Praxisstelle bescheinigt das Absolvieren der Praktikumszeit.
Der Lernort Praxis und die Kooperation mit erfahrenen PädagogInnen stellt eine zentrale Säule der Ausbildung der Studierenden dar. Wir danken Ihnen daher herzlich für Ihre Bereit-schaft, Studierende in Ihre Einrichtung aufzunehmen und ihnen einen Einblick in Ihr Arbeits-feld zu ermöglichen!
Bei Fragen können Sie sich jederzeit an das Praxisamt der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd, Frau Anja Stähle, 07171/983-113, anja.staehle@ph-gmuend.de wen-den.

 

Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung und Ihr Engagement!