Forschungsprojekte an der PH Heidelberg

 

Der BA-Studiengang "Frühkindliche und Elementarbildung" zeichnet sich durch eine sehr gute Verzahnung von Lehre, Praxis und auch Forschung aus. Schwerpunkte der Forschung liegen u. a. in der wissenschaftlichen Begleitung und Evaluation von Fördermaßnahmen, die im Bereich der Früh- und insbesondere Elementarpädagogik in Baden-Württemberg etabliert wurden (z. B. "Sag mal was - Sprachförderung für Vorschulkinder", "Schulreifes Kind") sowie der frühen naturwissenschaftlichen und mathematischen Bildung und Förderung im Kindergarten (s. auch Forschungsprojekte des Klaus-Tschira-Kompetenzzentrums für frühe naturwissenschaftliche Bildung).

 

Aktuell führt der Studiengang eine evaluative Absolventenbefragung seiner ersten drei Studierendenjahrgänge durch. Befragt werden außerdem die im Studiengang befindlichen Studierenden.

 

Folgende Projekte stehen in Verbindung mit dem BA- und MA-Studiengang:

 

Das Projekt „Determinanten frühkindlicher Selbstregulation“ wird seit März 2013 gemeinsam von Prof. Dr. Sabina Pauen, Dr. Gitta Reuner, Prof. Dr. Manfred Cierpka und Prof. Dr. Christina Gathmann (alle Universität Heidelberg) sowie Prof. Dr. Jeanette Roos durchgeführt. Gefördert wird das Projekt im Rahmen des Research Councils FoF4 (Field of Focus 4, "Selbstregulation und Regulation: Individuen und Organisationen") der Universität Heidelberg.

 

Im Projekt QUASI Heidelberg wird seit der dreijährigen Implementierungsphase des Orientierungsplans (2006 – 2010) das Personal der Heidelberger Kindertageseinrichtungen des Früh- und Elementarbereichs fortgebildet, zudem bei der Etablierung von Qualitätsentwicklung und -sicherung unterstützt sowie im Bereich Entwicklungsdiagnostik beraten und wissenschaftlich begleitet. Seit 2013 wird ein Zertifikatskurs speziell für Krippen, „Frühkindliche Bildung (0 bis 3 Jahre)“ angeboten. Das Projekt wurde/wird bis 2010 von der Stadt Heidelberg und der Klaus Tschira Stiftung, seit 2010 ausschließlich von der Stadt Heidelberg finanziert.

 

Das Projekt „Schulreifes Kind“ existiert seit 2009 und hat zum Ziel, Entwicklungsverzögerungen bei Vorschulkindern frühzeitig zu erkennen und durch gezielte Fördermaßnahmen auszugleichen, so dass alle Kinder gleiche Startvoraussetzungen für den Schulanfang erhalten und Rückstellungen vom Schulbesuch vermieden werden (Leitung: Prof. Dr. Marcus Hasselhorn, Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung Frankfurt und Universität Göttingen; Prof. Dr. Wolfgang Schneider, Universität Würzburg; Prof. Dr. Hermann Schöler).

 

 

Nähere Informationen zu den einzelnen Projekten:

 

http://www.ph-heidelberg.de/ba-studiengang-fruehkindliche-und-elementarbildung-felbi/forschung/projekte.html