Hochschulnetzwerk Bildung und Erziehung in der Kindheit Baden-Württemberg

 

Seit 2007 arbeiten in Baden-Württemberg sechs pädagogische Hochschulen und vier Fachhochschulen in Freiburg, Ludwigsburg, Heidelberg, Karlsruhe, Esslingen, Weingarten und Schwäbisch Gmünd, die Bachelor Studiengänge im Bereich der Pädagogik der Kindheit / Frühen Bildung anbieten sowie die Universität Tübingen, die LehrerInnen für Fachschulen für Sozialpädagogik ausbildet, im „Hochschulnetzwerk Bildung und Erziehung in der Kindheit Baden-Württemberg“ zusammen. Ein wesentliches Ziel dieser Zusammenarbeit ist es, einen Austausch über die Ausbildungsgänge und -strukturen zu führen und einen hochschulübergreifenden Rahmen für diese Studiengänge zu beschreiben. Das „Hochschulnetzwerk Bildung und Erziehung in der Kindheit Baden-Württemberg“ wurde von 2008-2009 durch die Robert Bosch Stiftung gefördert.

 

Bisherige Aktivitäten des Hochschulnetzwerks:

  • Rahmencurriculum BA Frühe Bildung Baden-Württemberg
  • Der Baden-Württembergische Forschungsverbund Frühpädagogik (bawüff)



Sprecher des Hochschulnetzwerks:

Prof. Dr. Ulrich Wehner, Pädagogische Hochschule Karlsruhe,
wehner@ph-karlsruhe.de

 

Organisation und Koordination:

Heike Fink, Evangelische Hochschule Ludwigsburg,

h.fink@eh-ludwigsburg.de

 

 

 

 

Bisherige Sprecher und Sprecherinnen des Hochschulnetzwerks:

2007-2010: Prof. Dr. Klaus Fröhlich Gildhoff, Evang. Hochschule Freiburg

2010-2012: Prof. Dr. Sylvia Kägi, Evang. Hochschule Ludwigsburg

2012-2014: Prof. Dr. Dörte Weltzien, Evang. Hochschule Freiburg           

 



 

Rahmencurriculum BA Frühe Bildung Baden-Württemberg

Als Ergebnis der langjährigen Zusammenarbeit der Hochschulen ist nun das Rahmencurriculum BA Frühe Bildung Baden-Württemberg entstanden.

 

Es soll:



  • Studierenden, Studieninteressierten und Trägern eine grundlegende Orientierung über Inhalte eines Hochschulstudiums Pädagogik der Kindheit/ Frühe Bildung bieten;
  • die horizontale Durchlässigkeit für Studierende erleichtern;
  • Anstöße zu einer koordinierten Hochschul- und Bildungsentwicklung geben (z.B. im Rahmen der Reakkreditierungsprozesse)



Das Rahmencurriculum besteht aus einem Pool von insgesamt 23 curricularen Bausteinen, die von den Mitgliedern des Hochschulnetzwerks als qualifikations- und damit ausbildungsrelevant angesehen wurden. Sie sollen die Grundlage für die Konzipierung von Modulen darstellen und repräsentieren das Spektrum der Anforderungen an professionelles Handeln im Bereich der Pädagogik der Kindheit / Frühen Bildung. Darüber hinaus wurden bedeutende Querschnittsthemen definiert, die in den einzelnen Bausteinen berücksichtigt werden sollen (z.B. Unterschiedlichkeit des Lebensalters, Entwicklungsangemessenheit).

 

Ende 2011 wurden die letzten Bausteine zwischen den Hochschulen abgestimmt. Wichtige Bezugspunkte waren der „Orientierungsrahmen Frühpädagogik studieren“ (Robert Bosch Stiftung, 2008), die „Qualifikationsprofile in Arbeitsfeldern der Pädagogik der Kindheit“ (Robert Bosch Stiftung, 2011) sowie der „Gemeinsame Orientierungsrahmen Bildung und Erziehung in der Kindheit“ (Gemeinsames Papier von JFMK und KMK).

 

Die Erarbeitung eines Rahmencurriculums gilt sowohl bei politischen Vertretern als auch in der Hochschullandschaft als vorbildhaft und richtungsweisend. Es wurde vom Wissenschafts- und Kultusministerium Baden-Württemberg begleitet.

 

 

 

 

 

Rahmencurriculum Bildung und Erziehung in der Kindheit in BW
Rahmencurriculum Frühe Bildung in der Ki[...]
PDF-Dokument [1.2 MB]

 

Kontakt:

 

Redaktion Rahmencurriculum:

Prof. Dr. Klaus Fröhlich-Gildhoff, Evangelische Hochschule Freiburg,
froehlich-gildhoff@eh-freiburg.de



 

 







Der Baden -Württembergische Forschungsverbund Frühpädagogik (bawüff) 



Projektverbund "Berufsqualifizierung und Berufsfeld im Umbruch":

 

Das Thema frühkindliche Bildung, Erziehung und Betreuung steht derzeit im Zentrum bildungspolitischer und fachwissenschaftlicher Diskurse. Die damit verbundenen Herausforderungen bilden sich sowohl in einer Neustrukturierung des Ausbildungsfeldes, im Ausbau der Forschungslandschaft, sowie in den Entwicklungen der frühpädagogischen Praxis selbst, ab.

Der Baden-Württembergische Forschungsverbund Frühpädagogik (bawüff) wurde gegründet, um durch aktuelle Erkenntnisse zur Weiterentwicklung der Frühpädagogik beizutragen.

 

Aus dem Baden-Württembergischen Forschungsverbund Frühpädagogik (bawüff) hat sich seit Anfang des Jahres 2010 die erste Forschungsinitiative mit dem Titel „Berufsqualifizierung und Berufsfeld im Umbruch“ herausgebildet. Der Verbund versteht sich als regionales Forschungsnetzwerk im Interesse der Frühpädagogik und ist grundsätzlich offen für weitere Initiativen, die sich in diesem Feld engagieren.

Im Projektverbund "Berufsqualifizierung und Berufsfeld im Umbruch" arbeiten vier Institutionen an drei Hochschulstandorten zusammen: die Eberhard Karls Universität Tübingen, die Evangelische Hochschule Freiburg in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Freiburg, die Evangelische und die Pädagogische Hochschule Ludwigsburg.

 

Das Forschungsvorhaben zielt auf das Handlungs- und Ausbildungsfeld der Frühpädagogik in seinen organisatorischen und personellen Dimensionen, sowie seinen subjektiven Bewältigungsformen hinsichtlich aktueller Veränderungsprozesse.

 

In enger Koordination und unter Einbeziehung des von der Robert Bosch Stiftung initiierten Hochschulnetzwerks „Bildung und Erziehung in der Kindheit – Baden-Württemberg”, sowie des Netzwerks Profis in Kitas (PIK) werden die verschiedenen Ausbildungs- und Studiengänge der Frühpädagogik, ihre organisatorischen und personellen Dimensionen aus unterschiedlichen Perspektiven in den Blick genommen.

 

Im Zentrum des Vorhabens stehen drei Frageaspekte, die jeweils von einem Projektstandort schwerpunktmäßig verfolgt werden:



1. Perspektiven, die sich aus der Fachschulausbildung der ErzieherInnen und der KinderpflegerInnen für Studienangebote in der Frühpädagogik ergeben; beispielsweise für den an der Universität Tübingen neu eingerichteten Studiengang „Staatsexamen Sozialpädagogik/Pädagogik und allgemeinbildendes Fach; Höheres Lehramt an beruflichen Schulen” (Tübingen)



2. Durchlässigkeit und Bezug zwischen den unterschiedlichen Ausbildungs- und Studiengängen (Ludwigsburg)



3. Berufseinmündung des akademisch qualifizierten Personals (Freiburg)



 

Die Laufzeit des Gesamtprojekts ist auf drei Jahre angelegt, wobei das Tübinger Projekt auf zwei Jahre geplant ist. In Tübingen ist darüber hinaus die Projektkoordination angesiedelt.

 

Genauere Informationen zu den einzelnen Teilprojekten finden sie unter den entsprechenden Menüpunkten.

 

Weitere Informationen unter:

http://www.bawueff.de/