Forschung zu Fragen der Bildung und Erziehung in der frühen Kindheit an der PH Ludwigsburg

 

Die Pädagogische Hochschule Ludwigsburg zeichnet sich als wissenschaftliche Hochschule durch vielfältige Forschungsaktivitäten aus. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich der Bildungsforschung – wie z.B. der bildungswissenschaftlichen Grundlagenforschung, der Lehr-Lern-Forschung in allen Altersstufen, der fachdidaktischen Forschung oder der Schulentwicklungsforschung. Die PH Ludwigsburg ist an zahlreichen nationalen und internationalen Drittmittelprojekten beteiligt und kooperiert bei ihren Vorhaben häufig mit anderen Forschungseinrichtungen, Schulen, Firmen, Institutionen und Verbänden.

 

Das Spektrum der Forschungsaktivitäten im Bereich der frühkindlichen Bildung, Erziehung und Betreuung ist thematisch breit und multidisziplinär. Der Bezug zu den Praxisfeldern (z.B. Kindergärten, Familienzentren, Tagespflege) und das Anliegen, zur Professions- und Praxisentwicklung beizutragen, sind konstitutiv für einen großen Teil der Forschungen in diesem Bereich.

 

Die Implementierung des Orientierungsplans für Bildung und Erziehung in baden-württembergischen Kindergärten wurde während der Pilotphase (2006 – 2009) im Landesteil Württemberg von der PH Ludwigsburg wissenschaftlich begleitet (Leitung: Prof. Dr. Edeltraud Röbe, Institut für Erziehungswissenschaft).

 

 

 

Laufende oder kürzlich abgeschlossene Forschungsprojekte sind zum Beispiel:

 

  • Dialogisches Lesen als Tool für eine wirksame Praxis der Sprachförderung in Kindertageseinrichtungen (DiaLes) (Projektleitung: Prof. Dr. Marco Ennemoser, Institut für Allgemeine Sonderpädagogik)
  • Frühe Literalität – die Entstehung graphischer Symbolik bei Kindern vor dem Erwerb konventioneller Schriftzeichen (Leitung: Prof. Dr. Ingrid Barkow, Institut für Sprachen)
  • Musikalisches Verhalten im Umgang mit Kinderkeyboards (Leitung: Prof. Dr. Robert Lang, Institut für Kunst, Musik und Sport)
  • Perspektiven männlicher Jugendlicher auf den Erzieherberuf (Leitung: Prof. Dr. Roswitha Staege, Institut für Kunst, Musik und Sport)
  • Eingewöhnungskonzepte zwischen Programmatik und Praxis (Leitung: Prof. Dr. Roswitha Staege, Institut für Kunst, Musik und Sport & Dr. Beate Vomhof, Institut für Erziehungswissenschaften)

 

 

Als zentrale Aufgabe der Hochschule wird die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses während der Promotion und der Habilitation gesehen. Promotionsprojekte zu Themen frühkindlicher Bildung, Erziehung und Betreuung sind zum Beispiel:

 

  • Das Bauspiel von Kindern aus mathematischer Perspektive verstehen, analysieren und deuten (Promotionsprojekt Esther Henschen, Betreuerin: Prof. Dr. Silvia Wessolowski, Institut für Mathematik und Informatik)
  • Vorurteilsbewusste Erziehung und Bildung im Kontext religiöser und kultureller Pluralität (Promotionsprojekt Nathalie Lichy, Betreuung: Prof. Dr. Karin Amos, Universität Tübingen / Prof. Dr. Christoph Knoblauch, PH Ludwigsburg, Institut für Philosophie und Theologie)
  • Dokumentarische Fotointerpretation von Räumen und Dingen als Zugang zur pädagogischen Alltagspraxis der Kindertagespflege (Promotionsprojekt Stephanie Karcher, Betreuerin: Prof. Dr. Roswitha Steage)