Forschungsprojekte an der EH Freiburg

 

Zentrum für Kinder- und Jugendforschung

 

Im Zentrum für Kinder- und Jugendforschung an der Evangelischen Hochschule Freiburg werden die Forschungsaktivitäten im weiten Feld der Kinder- und Jugendforschung zusammengefasst.

Das ZfKJ gestaltet Grundlagen- und Anwendungsforschung sowie Projektevaluationen in folgenden Bereichen:



  • Jugendhilfe und Jugendarbeit
  • Pädagogik der Frühen Kindheit
  • Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie.

 

Darüber hinaus beraten die MitarbeiterInnen des ZfKJ Einrichtungen und Träger der Kinder- und Jugendhilfe und unterstützen interne Qualitätsentwicklungsprozesse.

Im ZfKJ arbeitet ein multidisziplinär zusammengesetztes Team mit einem breiten Spektrum an Kompetenzen in quantitativen und qualitativen Forschungsmethoden.



Auf den folgenden Seiten sind die aktuellen und abgeschlossenen Forschungsprojekte des ZfKJ mit Hinweisen zu den (wichtigsten) Publikationen aufgeführt. Bei Rückfragen zu den Projekten können Sie sich gerne an uns wenden; bei der Darstellung der Forschungsprojekte ist jeweils ein/e MitarbeiterIn des ZfKJ als AnsprechspartnerIn genannt. Die Forschungsaktivitäten sind nach den drei Schwerpunktbereichen des ZfKJ gegliedert:



  • Pädagogik der frühen Kindheit
  • Jugendhilfe und Jugendarbeit
  • Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie sowie
  • weitere Forschungsprojekte

 

Forschungsaktivitäten in dem Schwerpunktbereich Pädagogik der Kindheit:


Laufzeit: August 2011-Juli 2014

 

Finanzierung: BMBF, Projekt im Rahmen des Programms "Forschung an Fachhochschulen"

 

Weitere Informationen finden Sie unter http://intergenerative-begegnungen.eh-freiburg.de/

 

Projektleitung: Prof. Dr. Dörte Weltzien (weltzien@eh-freiburg.de)

 

Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Dörte Weltzien (weltzien@eh-freiburg.de)

 

 

Gestaltung von Interaktionsgelegenheite im Alltag (GInA). Projekt zur Qualitätsentwicklung in Kindertagesstätten



Laufzeit: Januar 2011 – Dezember 2013

Finanzierung: Stadt Pforzheim

Projektleitung: Prof. Dr. Dörte Weltzien (weltzien@eh-freiburg.de)

Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Dörte Weltzien (weltzien@eh-freiburg.de)

Eine Programmbeschreibung finden Sie hier.

 

 

Offensive Bildung – Gesamtevaluation. Quantitative Analysen zu den Auswirkungen der Offensiven Bildung auf die pädagogische Arbeit in Kindertageseinrichtungen.

Laufzeit: Mai 2011 – Januar 2012

Finanzierung: BASF SE

Projektleitung: Prof. Dr. Dörte Weltzien (weltzien@eh-freiburg.de)

Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Dörte Weltzien (weltzien@eh-freiburg.de)

Die Ergebnisse der Gesamtevaluation finden Sie hier, zur Kurzfassung der Ergebnisse folgen Sie bitte diesem Link.





Kinderarmut und soziale Ausgrenzung in Freiburg. Bestandaufnahme über Maßnahmen, Aktionen, Projekte und Angebote gegen Kinderarmut und soziale Ausgrenzung

Laufzeit: Januar 2010 – Juni 2010

Finanzierung: Vereinigung Freiburger Sozialarbeit e.V.

Projektleitung: Prof. Dr. Dörte Weltzien (weltzien@eh-freiburg.de)

Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Dörte Weltzien (weltzien@eh-freiburg.de)

 

Eine Kurzfassung der Ergebnisse finden Sie hier, für weitere Ergebnisinformationen folgen Sie bitte diesem Link.





Kompetenzbasierte Prüfungs- und Feedbackverfahren in unterschiedlichen frühpädagogischen Aus- und Weiterbildungsstrukturen

Laufzeit: Mai 2011-April 2013

 

Kurzbeschreibung:

Das primäre Ziel des Verbundvorhabens (ZfKJ/FIVE e.V. und ASH Berlin) ist die empirisch abgesicherte Entwicklung und Erprobung von kompetenzbasierten Prüfungs- und Feedbackverfahren in unterschiedlichen frühpädagogischen Aus- und Weiterbildungssettings. Im Fokus stehen dabei die professionellen Handlungsfelder "Zusammenarbeit mit Familien" und "Beobachtung und Dokumentation".

Zur Erfassung der Kompetenzentwicklung werden in  Workshops zur Kompetenzerfassung sowohl qualitativ-rekonstruktive als auch qualitativ-standardisierte Verfahren entwickelt, eingesetzt und hinsichtlich ihrer Praktikabilität und Güte evaluiert. Die eintägig stattfindenden Kompetenzworkshops sollen zu zwei Erhebungszeitpunkten (Sommer/Herbst 2011/2012) realisiert werden.

Das Projekt fokussiert hierbei verschiedene typische Konstellationen von Übergangssituationen: vom Ausbildungsende in die Berufseinmündungsphase; Aufnahme eines Studiums nach Berufstätigkeit; längere Weiterbildung neben der Berufstätigkeit. Ferner finden deutschlandweit zusätzliche Erhebungen mit SeminarteilnehmerInnen und Lehrenden zum Einfluss von Lehr-Lern- Arrangements auf die Kompetenzentwicklung in der frühpädagogischen Hochschulausbildung sowie Weiterbildung statt.

 

Projektleitung: Prof. Dr. Klaus Fröhlich-Gildhoff (froehlich-gildhoff@eh-freiburg.de); Prof. Dr. Iris Nentwig- Gesemann (ASH Berlin)

Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen: Stefanie Pietsch (pietsch@eh-freiburg.de, Telefon: 0761 47812 86) & Henriette Harms (ASH Berlin)

Das Verbundvorhaben wird im Förderbereich "Ausweitung der Weiterbildungsiniative Frühpädagogischer Fachkräfte" (AWiFF) vom BMBF gefördert.

 

Resilienzförderung in Horteinrichtungen

Laufzeit: Januar 2011 - Dezember 2011

Finanzierung: Caritas Frankfurt

 

Kurzbeschreibung:

Auf Grundlage des PRiK-Manuals (Fröhlich-Gildhoff et al., 2007) und der Erfahrungen im Bereich der Resilienzförderung in Kindertageseinrichtungen wurde eine Loseblattsammlung für Kinder in Horteinrichtungen konzipiert. Ziel des Projektes ist die Evaluation der Durchführbarkeit und Anwendbarkeit der einzelnen Programmeinheiten der Loseblattsammlung. Hierbei soll im Rahmen einer Prozessevaluation in Erfahrung gebracht werden, für welche Altersgruppen sich bestimmte Programmeinheiten besonders eignen und wie sehr die einzelnen Ziele jeder Programmeinheit erreicht werden. Des Weiteren soll die Entwicklung des Selbstkonzepts und der Stressbewältigungsmechanismen der Kinder vor und nach der Durchführung des Programms im Rahmen einer Ergebnisevaluation betrachtet werden.

Veröffentlichungen: Fröhlich-Gildhoff, K., Dörner, T. & Rönnau, M. (2007). Prävention und Resilienzförderung in Kindertageseinrichtungen - PRiK. München: Reinhardt.

Projektleitung: Prof. Dr. Klaus Fröhlich-Gildhoff (froehlich-gildhoff@eh-freiburg.de)

Ansprechpartnerin: Julia Lindenberg (jlindenberg@eh-freiburg.de, Telefon: 0761 47812 24)

 

 

„Gesund aufwachsen in der Kita. Zusammenarbeit mit Eltern stärken.“

Laufzeit: Oktober 2010- Dezember 2011

Finanzierung: BMG über die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

 

Kurzbeschreibung:

Ziel des Projektes ist die Entwicklung und Erprobung eines übertragbaren Konzeptes zur Zusammenarbeit mit sozial benachteiligten Eltern in Kindertagesstätten unter dem speziellen Fokus der Gesundheitsförderung.

Das Projekt wird dabei von 3 Standorten aus mit jeweils drei regionalen Kitas partizipativ umgesetzt. Die beteiligten Standorte sind in unterschiedlichen Bundesländern angesiedelt: Zentrum für Kinder und Jugendforschung an der EH Freiburg (Freiburg/BW), Landesvereinigung Gesundheit Niedersachsen (Hannover/NS) und Fachhochschule Neubrandenburg (Neubrandenburg/MV).

Die Projektgesamtleitung liegt bei der Bundeszentrale gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Zur Umsetzung des Projektziels ist eine Kombination aus Fortbildung (Inhouseseminaren) und einer kontinuierlichen Prozessbegleitung der Teams vorgesehen. Die teilnehmenden Kitas setzen innerhalb des Prozesses ein kitaspezifisches Projekt zur Gesundheitsförderung in Zusammenarbeit mit Eltern um.

Die Förderung der seelischen Gesundheit, die Stärkung der Lebenskompetenz und Resilienz findet, gemäß dem nationalen Gesundheitsziel "gesund aufwachsen" des Bundesgesundheitsministeriums [http://www.bmg.bund.del], neben den Bereichen Ernährung und Bewegung im erarbeiteten Curriculum besondere Beachtung.

Das Evaluationsdesign des Projektes setzt sich aus Prozess- sowie Ergebnisevaluation (prä/post) zusammen und beinhaltet qualitative sowie quantitative Methoden.

 

Ansprechpartner: Prof. Dr. Klaus Frählich-Gildhoff (froehlich-gildhoff@eh-freiburg.de); Michael Wünsche (wuensche@eh-freiburg.de),

Wissenschaftliche Mitarbeiterin: Caroline Eichin (eichin@eh-freiburg.de, Telefon: 0761 47812 58)





Entwicklung und Evaluation eines Bildungskonzeptes "Professionelle Zusammenarbeit von FrühpädagogInnen und Eltern"

Laufzeit: Januar 2009-Februar 2011

Finanzierung: Robert Bosch Stiftung

Eine Programmbeschreibung finden Sie hier

Projektleitung: Prof. Dr. Klaus Fröhlich-Gildhoff (froehlich-gildhoff@eh-freiburg.de)

Ansprechpartnerin: Stefanie Pietsch (pietsch@eh-freiburg.de)



 

Bedarfserhebung berufsbegleitender Studiengänge Pädagogik der Frühen Kindheit/ Bildung und Erziehung im Kindesalter

Laufzeit: Oktober 2010- Januar 2011

Finanzierung: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst

 

Kurzbeschreibung:

Bisher gibt es in Baden-Württemberg kein berufsbegleitendes Studienmodell "Pädagogik der frühen Kindheit"/Bildung und Erziehung im Kindesalter". Vor diesem Hintergrund hat das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst eine entsprechende Bedarfserhebung in Auftrag gegeben. Ziel war zum einen, das Nachfragepotential bei berufstätigen ErzieherInnen abzuschätzen und zum anderen erste Grundlagen für die bedarfsorientierte Studienorganisation und inhaltliche Schwerpunktsetzung solcher Studienprogramme zu erhalten. Auch sollte das Interesse von Trägern und Trägerorganisationen an berufsbegleitenden Studiengängen und ihre Bereitschaft, MitarbeiterInnen in deren Studienvorhaben zu unterstützen, abgefragt werden. Einen Überblick über die Ergebnisse finden Sie hier

 

Ansprechpartner: Prof. Dr. Dörte Weltzien (Weltzien@eh-freiburg.de)



 

Evaluation der pädagogischen Arbeit in drei unterschiedlichen Kindertagesstätten der Stadt Rastatt 

Laufzeit: Oktober 2008 bis Oktober 2010

Finanzierung: Stadt Rastatt

 

Kurzbeschreibung:

Im Projekt wird die pädagogische Arbeit von drei Kindertagesstätten in Rastatt, die nach unterschiedlichen Konzepten arbeiten (klassisches Konzept, INFANS-Konzept, Konzept ‚école maternelle’), evaluiert. Die Stadt Rastatt ist daran interessiert, die Effekte der pädagogischen Arbeit nach unterschiedlichen Konzepten anhand einer externen Evaluation überprüfen zu lassen. Zu diesem Zweck wird in den beteiligten Einrichtungen eine Prozess- und Ergebnisevaluation mit drei Erhebungszeitpunkten und nach einem multimodalen und multiperspektivischen Evaluationsdesign im Sinne der Triangulation durchgeführt. 

 

Veröffentlichungen: noch keine

Ansprechpartner/-in: Michael Wünsche (wuensche@eh-freiburg.de) und Simone Beuter (beuter@eh-freiburg.de, Telefon 0761 47812 24)





Prävention zur Verhinderung von Exklusion - Förderung der seelischen Gesundheit in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung in Quartieren mit besonderen Problemlagen 

Laufzeit: September 2008 bis September 2010

Finanzierung: Bundesminstisterium für Bildung und Forschung (BMBF)

 

Kurzbeschreibung:

Das Vorhaben hat das Ziel, präventive Maßnahmen zur Förderung der seelischen Gesundheit in einem Setting-Ansatz in Kindertageseinrichtungen in Quartieren mit besonderen Problemlagen zu entwickeln, zu erproben und zu evaluieren. Dadurch soll ein Beitrag zur Verhinderung von Exklusion sowie zur Verbesserung gleicher Gesundheits- und Bildungschancen geleistet werden. Es wird ein Präventionskonzept der Förderung der seelischen Gesundheit und der Resilienz in sechs Kitas implementiert, das auf vier Ebenen ansetzt (Kurse für Kinder, Beratung und Kurse für Eltern, Weiterbildung und Supervision der Fachkräfte in den Kitas, Vernetzung im Sozialraum). Die Kitas entwickeln sich so zu resilienzförderlichen Knotenpunkten im Sozialraum. Es werden neue niedrigschwellige Strukturen geschaffen, die die Inanspruchnahme von präventiven Leistungen erleichtern, eine Verbindung zwischen Gesundheits- und Bildungsförderung wird realisiert. Die Erkenntnisse werden veröffentlicht und fließen langfristig in die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften ein. Dieses Programm wird mit einer Kombination aus Ergebnis- und Prozessevaluation auf seine Effekte hin überprüft. Dabei werden quantitative und qualitative Erhebungsinstrumente genutzt.

 

Veröffentlichungen: noch keine

Ansprechpartnerin: Maike Rönnau-Böse (roennau-boese@eh-freiburg.de, Telefon 0761 47812 24)





Evaluation der Leitungsschulungen für Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen am Pädagogischen Institut der Stadt München 

Laufzeit: November 2006 bis Mai 2008

Finanzierung: Stadt München

 

Kurzbeschreibung:

Im Projekt wurden drei Weiterbildungen für Leitungskräfte in Kindertageseinrichtungen der Stadt München evaluiert. Untersucht wurden dabei die Wirkung auf die LeiterInnen, deren MitarbeiterInnen in den Einrichtungen und somit auch auf Kinder und Eltern sowie die Qualität der Durchführung der Schulungsmodule, die Bedürfnisse der TeilnehmerInnen und die Anforderungen des Unternehmens. Es kamen qualitative und quantitative Forschungsmethoden zum Einsatz: Fragebogenbefragung aller TeilnehmerInnen (vor bzw. nach der Schulung), kontinuierliche Fragebögen zur Verlaufsdokumentation, Interviews mit einer kleineren Stichprobe von TeilnehmerInnen und Interviews mit den dazugehörigen Teams (zu zwei Zeitpunkten) sowie Interviews mit FachberaterInnen zu einem Zeitpunkt.

 

Veröffentlichungen: Abschlussbericht

Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Klaus Fröhlich-Gildhoff (froehlich-gildhoff@eh-freiburg.de, Telefon 0761 47812 40)





Study on Violence Prevention in the Educational Institution "Kindergarten"- Present Approaches and Development Possibilities 

Laufzeit: Mai 2007 bis April 2008

Finazierung: Europäische Kommission (Daphne II), Stadt Grenzach-Whylen

 

Kurzbeschreibung:

Das Projekt umfasst zwei Phasen: In der ersten Phase wurde der Stand der Gewaltprävention und Friedenserziehung in den beteiligten Ländern (Deutschland, Norwegen, Schweden, Belgien, Polen, Italien) im Bereich der Frühpädagogik (Kindergarten, Vorschule) auf Landesebene (System, Gesetzgebung, Curricula) und in einzelnen Kindertageseinrichtungen erfasst. Daraus resultierten konkrete Handlungsempfehlungen für ein multimodales Programm zur Gewaltprävention und Friedenserziehung. In der zweiten, ab Herbst 2008 beginnenden Phase soll dieses Programm, das auf den Ebenen ErzieherInnen, Kinder, Eltern und Trägerorganisation ansetzt, in verschiedenen Kindertageseinrichtungen in den verschiedenen Ländern implementiert und evaluiert werden. Link zur Projekthomepage

 

Veröffentlichungen:

Kraus-Gruner, G., Rönnau, M., Fröhlich-Gildhoff, K. & Füssinger, E. (2008). Violence Prevention in the Educational Institution „Kindergarten“ – Pre-study. Present approaches and Development Possibilities. Freiburg: FEL.

Ansprechpartnerin: Maike Rönnau-Böse (roennau-boese@eh-freiburg.de, Telefon 0761 47812 24)

 

 

Kinder Stärken! Resilienzförderung in der Kindertagesstätte 

Laufzeit: August 2005 bis Juli 2007

Finanzierung: Aktion Mensch

 

Kurzbeschreibung:

Ziel des Projekts war die Förderung der seelischen Widerstandsfähigkeit und Kompetenz zur Bewältigung von Krisen (Resilienz) bei Kindern im Vorschulalter. Das Konzept der Resilienzförderung setzt auf vier Ebenen an: Qualifizierung der Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen, Arbeit mit den Kindern direkt, Arbeit mit den Eltern/primären Bezugspersonen, Zusammenarbeit mit Institutionen im Stadtteil. In vier Tageseinrichtungen mit ca. 280 Kindern wurden die ErzieherInnen fortgebildet, Kinderkurse durchgeführt, Elternkurse und Elternberatungen angeboten sowie Vernetzungen mit anderen Institutionen, wie z.B. Erziehungsberatungsstellen hergestellt. Die Implementation des Programms wurde im Kontrollgruppendesign mit quantitativen (standardisierte und normierte Fragebögen und Tests) sowie qualitativen (Interviews) Methoden evaluiert.

 

Veröffentlichungen:

Fröhlich-Gildhoff, K., Dörner, T. & Rönnau, M. (2007). Prävention und Resilienzförderung in Kindertageseinrichtungen - PRiK. München: Reinhardt.

Fröhlich-Gildhoff, K., Rönnau, M. & Dörner, T. (2008). Eltern stärken mit Kursen in Kitas. München: Reinhardt. Link zum Reinhardt Verlag

Fröhlich-Gildhoff, K., Rönnau, M., Dörner, T., Kraus-Gruner, G. & Engel, E.-M. (2008). Kinder Stärken! – Resilienzförderung in der Kindertageseinrichtung. In: Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie, 57. Jg., H. 2, S. 98–116. 

Ansprechpartnerin: Maike Rönnau-Böse (roennau-boese@eh-freiburg.de, Telefon 0761 47812 24)



 

SERKi: Entwicklung eines halbstandardisierten Qualitätsentwicklungs- und Reflexionsinstruments für Kindertagesstätten 

Laufzeit: Mai 2005 bis Oktober 2007

Finazierung: Eigenmittel

 

Kurzbeschreibung:

Mit Hilfe des Fragebogens soll der Stand der Entwicklung von Kindertageseinrichtungen kontinuierlich überprüft und in Relation zu einer Gesamtpopulation von Einrichtungen gesetzt werden. Der Fragebogen enthält offene und geschlossene Fragen (quantitative und qualitative Auswertung). Bislang wurden 148 Einrichtungen erfasst; trägerbezogene Auswertungen sowie Einzelrückmeldungen sind möglich.

 

Veröffentlichungen:

Fröhlich-Gildhoff, K. & Glaubitz, D. (2006). Systematische Selbstreflexion als Alternative zum „Kindergarten-TÜV“. In: Frühe Kindheit die ersten sechs Jahre, 4/06, S. 26-27.

Glaubitz, D. & Fröhlich-Gildhoff, K. (2007). Qualitätsentwicklung durch Selbstevaluation und -reflexion. In: Kinderleicht, 2/07, S. 25-26.

Ansprechpartnerin: Daniela Glaubitz (glaubitz@eh-freiburg.de, Telefon 0761 47812 434)

 

 

Evaluation des Projekts „Netz für Kinder“ im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald 

Laufzeit: Januar 2005 bis März 2007

Finazierung: Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald

 

Kurzbeschreibung:

Am Projekt beteiligten sich acht Kindergärten aus dem Landkreis Breisgau Hochschwarzwald. Diese acht Einrichtungen wurden im Zeitraum Januar 2005 bis Dezember 2006 von drei Tandem-Teams (MitarbeiterInnen aus Erziehungsberatungsstelle und Jugendamt) begleitet, mit dem Ziel, spezifische Probleme in den Kindergärten zu erfragen und diese zu beraten. Im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung wurden leitfadengestützte Interviews mit den Fachkräften in den Einrichtungen und in den Tandems zu zwei Zeitpunkten geführt; außerdem wurden mit Fragebögen die Situation in der Kita erfasst und die Prozessabläufe dokumentiert.

 

Veröffentlichungen:

Ansprechpartner: Prof. Dr. Klaus Fröhlich-Gildhoff (froehlich-gildhoff@eh-freiburg.de, Telefon 0761 47812 40)

 

 

Stärkung der Erziehungskraft der Familie durch und über den Kindergarten 

Laufzeit: April 2004 bis Oktober 2005

Auftraggeber: Landesstiftung Baden-Württemberg und LIGA der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg e.V.

 

Kurzbeschreibung:

In einem landesweiten Projekt wurden in 137 Kindertagesstätten unterschiedliche Formen der Stärkung elterlicher Erziehungskompetenz durch Zielgruppen- und Angebotserweiterung sowie Vernetzungen erprobt; Effekte und Wirkfaktoren wurden während der wissenschaftlichen Begleitung analysiert. Der Projektablauf sowie die Projektergebnisse wurden auf drei Ebenen erfasst: Gesamtprojekt, Einzelprojekte und Kindertagesstätten. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgte mittels quantitativer und qualitativer Evaluationsmethoden; befragt wurden Eltern, ErzieherInnen, ProjektbegleiterInnen und EinrichtungsbegleiterInnen in allen Kitas. Ergebnisse: Die beteiligten Kindertageseinrichtungen wandelten sich mehr in Kommunikationsstätten um, in denen die ErzieherInnen und Eltern verstärkt miteinander in Kontakt kommen konnten. Der Schlüssel dazu war eine Haltungsänderung, zunächst der ErzieherInnen, die vor allem durch Weiterbildung und begleitete Reflexion zum Thema erreicht werden konnte, und im Zuge dessen auch der Eltern. Die Eltern nutzten durch die Erweiterung und bedarfsorientierte Ausrichtung der Angebote mehr die Möglichkeit, sich an der Arbeit in der Kita zu beteiligen. Es gab eine qualitative Veränderung der Beteiligung der Eltern in Richtung Mitbestimmung. Durch das Projekt wurden spezifische Zielgruppen, wie Väter oder Eltern mit Migrationshintergrund, erreicht. Die Arbeit der Elternbeiräte und die Teamentwicklung der pädagogischen Fachkräfte wurden intensiviert. Es gab eine Öffnung der Einrichtungen in das soziale Umfeld (z.B. verstärkter Kontakt zu Kirchen, Erziehungsberatung, ReferentInnen). Einige Einrichtungen änderten im Laufe des Projektes ihr pädagogisches Konzept und richteten es grundsätzlich verstärkt an der Zusammenarbeit mit Eltern/Familien aus.

 

Veröffentlichungen:

Fröhlich-Gildhoff, K., Kraus-Gruner, G. & Rönnau, M. (2006). Gemeinsam auf dem Weg. Eltern und ErzieherInnen gestalten Erziehungspartnerschaft. In: Kindergarten heute, 10, S. 6-15.

Kraus-Gruner, G., Dörner, T., Rönnau, M. & Fröhlich-Gildhoff, K. (2007). Familienbildung lernen – Kindertageseinrichtungen machen’s vor. In: Frühe Kindheit, H. 3/07, 10. Jg., S. 18-21.

Ansprechpartnerin: Maike Rönnau-Böse (roennau-boese@eh-freiburg.de, Telefon 0761 47812 24)

 

 

Wissenschaftliche Begleitung des Projekts KiFa (Kinder- und Familienbildung)  

Laufzeit: Dezember 2003 bis Dezember 2004

Finazierung: Landesstiftung Baden-Württemberg

 

Kurzbeschreibung:

KiFa ist ein Konzept für Kindertageseinrichtungen in Stadtteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf und setzt sich aus 3 Modulen zusammen: (1) Qualifizierung und Fortbildung der pädagogischen Fachkräfte in den Kitas, (2) Durchführung von Elterngruppen sowie Qualifizierung von MentorInnen und (3) Vernetzung, Kooperation und Öffnung zum Gemeinwesen. Ziele sind zum einen die Förderung der Sprach-/Persönlichkeitsentwicklung der Kinder, zum anderen die Stärkung der elterlichen Erziehungskompetenz. Die Evaluation wurde in einem Kontrollgruppendesign durchgeführt, es kamen quantitative (z.B. SETK 3-5, SISMIK) und qualitative (Interviews mit Eltern und ErzieherInnen) Methoden zum Einsatz.

 

Veröffentlichung: Abschlussbericht

Ansprechpartnerin: Eva-Maria Engel (engel@eh-freiburg.de, Telefon 0761 47812 24)



 

AbsolventInnenstudie der Studiengänge "Pädagogik der Frühen Kindheit"/ "Erziehung und Bildung in der Frühen Kindheit" an den Hochschulen in Baden-   Württemberg

Laufzeit: 2009-2012

Finanzierung: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

 

Kurzbeschreibung:

Das Teilprojekt Freiburg erfasst erstmals landesweit den Verlauf des Berufsübergangs akademisch qualifizierten Personals für Kindertageseinrichtungen der 7 angezeigten Studiengänge in Baden-Württemberg. Im Rahmen der Untersuchung stehen die subjektiven Einschätzungen und Bewertungen der Akteure bezüglich der Prozesse des Berufseinstiegs und des weiteren beruflichen Verbleibs im Mittelpunkt. Der Reflexion von im Studium angeeigneten Kompetenzen und deren Relevanz für die Praxis sowie des professionellen Selbstverständnisses und der Berufszufriedenheit wird dabei ein besonderer Stellenwert zuerkannt. Die im Zeitraum von 3 Jahren als Vollerhebung angelegte AbsolventInnenstudie soll als Mixed-Mode Verfahren, aus postalischer und Online Befragung (Web-Survey) realisiert werden. Das Forschungsdesign kombiniert dazu aufeinander abgestimmte qualitative und quantitative Teiluntersuchungen.Eine komplementäre quantitative Erfassung der Einschätzungen der Träger und Kollegen am Arbeitsplatz (Praktikerinnen) bezüglich des Berufseinstiegs gewährt zusätzliche Multiperspektivität. Die qualitative Herangehensweise subsumiert ergänzend vertiefende teilstandardisierte Interviews mit einem Teil der Absolventen(n=16) und fünf teilstrukturierte Gruppendiskussionen mit AbsolventInnen und KollegInnen nach Erfahrungen in der Zusammenarbeit. Zur differenzierten qualitativen Erfassung der Kompetenzentwicklung der Absolventen findet schließlich ergänzend das Dilemmata-Konzept Anwendung, das von Nentwig-Gesemann, Fröhlich-Gildhoff  & Pietsch 2010 entwickelt wurde.

 

Ansprechpartner: Nicole Kirstein (Kirstein@eh-freiburg.de) 



Wissenschaftliche Begleitung des Projekts: 1, 2, 3 – Die Jüngsten im Blick


Das Projekt wird vom Diakonischen Werk Pfalz (Projektleitung: Alida Zaanen) geleitet und von der BASF SE (Ansprechpartnerin: Dr. Kristin Januschke) finanziert, die wissenschaftliche Beratung erfolgt durch Prof. Dr. Susanne Viernickel, Alice Salomon Hochschule Berlin. Die wissenschaftliche Begleitung des Projekts übernimmt das Zentrum für Kinder- und Jugendforschung (Projektleitung: Prof. Dr. Dörte Weltzien, Evangelische Hochschule Freiburg).
Laufzeit: April 2011- Dezember 2013
Finanzierung: BASF SE.
Das „Projekt 1.2.3 – Die Jüngsten im Blick“ wird im Rahmen der „Offensive BildungPlus“ durchgeführt. Die „Offensive BildungPlus“ ist die Fortsetzung der Initiative „Offensive Bildung“, die im Jahr 2005 von der BASF SE initiiert und finanziert und von der Stadt Ludwigshafen am Rhein, dem Protestantischen Kirchenbezirk Ludwigshafen und den katholischen Trägerorganisationen aus der Praxis heraus entwickelt wurde (www.offensive-bildung.de).
Projektleitung: Prof. Dr. Dörte Weltzien ( weltzien@eh-freiburg.de) 

 

Weitere Informationen zu aktuellen Forschungsprojekten unter: http://www.zfkj.de/index.php/de/forschungsprojekte.html